Deutsch-Israelische Gesellschaft schließt sich der Kritik an Jenas Oberbürgermeister an

Auf die Äußerungen des Jenaer Oberbürgermeisters, Albrecht Schröter, zu Israels Rolle in der aktuellen Flüchtlingsbewegung haben zahlreichen Stimmen aus Politik, Religion und Wissenschaft kritisch reagiert. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft schließt sich dieser Kritik hiermit ausdrücklich an.

Albrecht Schröter äußerte sich in einem Artikel der Thüringer Allgemeinen vom 18. September zur aktuellen Flüchtlingsbewegung. In seiner Ursachenbeschreibung macht er die USA verantwortlich und nennt auch Israel in diesem Zusammenhang. Er wird folgendermaßen zitiert: „Deutschland muss seine Rolle im Nahost-Konflikt ändern. Es muss aus seiner vornehmen Zurückhaltung gegenüber Israel als Besatzerstaat heraustreten.“ Es ist leicht zu erkennen, dass diese Behauptungen krude Realitätsverzerrungen darstellen, die jeglichen Fakten entbehren und die Schröter auch nicht versucht näher zu erläutern. Er manifestiert seine Anschuldigungen nur mit latenten Andeutungen und rekurriert auf damit auf antisemitische Stereotype.


 
 

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